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Armut
19. Oktober 2017

Internationaler Währungsfonds warnt vor wirtschaftlicher Ungleichheit

Washington (idea) – Der Internationale Währungsfonds (IWF) warnt vor einer zunehmenden Ungleichheit zwischen Arm und Reich. Sie schade dem Wirtschaftswachstum sowie dem sozialen Zusammenhalt, schüre Ängste und begünstige die Zunahme radikaler politischer Strömungen, sagte der Chefökonom des Währungsfonds, Maurice Obstfeld, auf der Jahrestagung des IWF in Washington. Wirtschaftswachstum sei nicht nachhaltig, wenn große Teile der Bevölkerung davon nicht profitierten und fürchteten, den Arbeitsplatz zu verlieren. Die Hälfte des weltweiten Vermögens ist laut IWF auf nur ein Prozent der Weltbevölkerung konzentriert. Für die G20-Länder – die wichtigsten Industrie- und Schwell...

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