Montag • 19. Februar
Christlicher Gesundheitskongress
26. Januar 2018

Ärzte sind häufig kränker als ihre Patienten

Auch Ärzte müssen auf ihre Gesundheit achten. Foto: pixabay.com
Auch Ärzte müssen auf ihre Gesundheit achten. Foto: pixabay.com

Kassel (idea) – Ärzte sind häufig kränker als ihre Patienten. Sie leben oft ungesund und sind psychisch angeschlagen. Darauf hat die Ärztin Christina Bendorf (Braunschweig) beim 6. Christlichen Gesundheitskongress am 25. Januar in Kassel aufmerksam gemacht. Ihr zufolge sind Ärzte gezwungen, in einem engen Zeitkorsett zu arbeiten. Sie müssten daher auch an Selbstfürsorge denken. Gebet, Sport und Musik könnten helfen, sich zu regenerieren. In der Arbeit mit Patienten komme es darauf an, heilsame Augenblicke zu schaffen, in denen der Arzt Einfühlungsvermögen zeige und dennoch professionelle Distanz wahre. Ein ermutigendes Wort, Augenkontakt oder eine Berührung könnten helfen.

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Pastor: Die größte Not ist Einsamkeit

Nach Worten des Pastors der evangelisch-freikirchlichen Friedenskirche (Baptisten) in Braunschweig, Michael Bendorf, ist die größte Not eines Menschen Einsamkeit. Gemeinden sollten daher einen „Raum der Gnade“ schaffen, in dem sich Menschen treffen könnten. Er rief ferner dazu auf, für die Heilung Kranker zu beten. Jesus Christus habe seiner Gemeinde einen Heilungsauftrag gegeben. Dieser dürfe nicht aufgegeben werden. Christina und Michael Bendorf sind verheiratet und Eltern von zwei Kindern. Der Gesundheitskongress findet vom 25. bis 27. Januar in Kassel statt. 650 Ärzte, Therapeuten, Pfleger, Seelsorger und Verwaltungsfachleute beschäftigen sich dabei mit dem Thema „Zwischen mir & dir. Geistesgegenwärtig kommunizieren“. Er wird von zahlreichen christlichen Organisationen und Persönlichkeiten getragen. Darunter sind Vertreter der Diakonie Deutschland, der „Christen im Gesundheitswesen“ und der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Mediziner. Das Treffen finanziert sich durch die Teilnehmerbeiträge und Spenden.

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