Donnerstag • 14. Dezember
Roland Werner wird neuer Leiter
05. Dezember 2017

Wechsel an der Spitze der Koalition für Evangelisation

Der Theologe und Sprachwissenschaftler Roland Werner. Foto: Privat
Der Theologe und Sprachwissenschaftler Roland Werner. Foto: Privat

Kassel (idea) – Ein Leitungswechsel steht bei der „Koalition für Evangelisation in Deutschland“ (früher Lausanner Bewegung in Deutschland) bevor: Nach sechs Jahren im Amt werden die Generalsekretäre der Deutschen Evangelischen Allianz und der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste, Hartmut Steeb (Stuttgart) und Erhard Berneburg (Berlin), den Vorsitz zum Jahresende abgeben. Sie hatten die Ämter 2011 mit der Absicht übernommen, einen Kongress zur Evangelisation durchzuführen. Nachdem „Dynamissio“ im März 2017 stattgefunden habe, sei ihre Mission für die Koalition beendet, erklärten die beiden Vorsitzenden nach einer Sitzung der Mitgliederversammlung am 4. Dezember in Kassel. Zum Nachfolger wählte das Gremium einstimmig den Theologen und Sprachwissenschaftler Roland Werner (Marburg). Er übernimmt die Leitung zum 1. Januar 2018.

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Deutschland ein „evangelistisches Entwicklungsland“

Der 60-Jährige, der seit 2013 auch Vorsitzender der Evangelisationsbewegung proChrist ist, erklärte anlässlich seiner Wahl, die Evangelisation in Deutschland sei eine riesengroße Aufgabe. Sie erfordere die Zusammenarbeit aller Evangelisationswilligen. Werner zufolge wird Deutschland mitunter international als „evangelistisches Entwicklungsland“ angesehen. Er wolle auch „die Erfahrungen und Einsichten aus der weltweiten Christenheit in Deutschland nutzbar machen“. Werner gründete mit seiner Frau Elke 1982 die ökumenische Gemeinschaft Christus-Treff in Marburg, die er viele Jahre auch leitete. Der gebürtige Duisburger war von 2011 bis 2015 CVJM-Generalsekretär und von 1993 bis 2010 Vorsitzender des Jugendkongresses Christival. Die 1985 gegründete Koalition für Evangelisation wird von der Arbeitsgemeinschaft Missionarische Dienste und der Deutschen Evangelischen Allianz paritätisch getragen. In ihr engagieren sich auch Repräsentanten aus Freikirchen, des Evangelischen Gnadauer Gemeinschaftsverbandes (Vereinigung Landeskirchlicher Gemeinschaften) und freien Werken.

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