Montag • 19. Februar
Bedford-Strohm
12. November 2017

Selbstkritische Töne der EKD zur Flüchtlingspolitik

Der EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm. Foto: PR Fotografie Koehring
Der EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm. Foto: PR Fotografie Koehring

Bonn (idea) – Selbstkritische Töne zur Position seiner Kirche in der Flüchtlingspolitik hat der EKD-Ratsvorsitzende, Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm (München), angeschlagen. In seinem Bericht am 12. November vor der EKD-Synode in Bonn, sagte er, es sei nicht zu übersehen, dass nicht wenige Menschen die Forderung der evangelischen Kirche nach einer offenen Flüchtlingspolitik als „moralisch unter Druck setzende Durchhalteparolen“ empfunden hätten. Zwar halte er die kirchliche Einstellung nach wie vor für richtig, es mache aber nachdenklich, dass die Vermittlung dieser Position „nur bedingt, bei manchen gar nicht“ gelungen sei. Bürger, die den Aufruf zum Eintreten fü...

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