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Rheinische Kirche
24. April 2018

Jüdischer Verband sagt gemeinsame Israelreise ab

Grund für die Absage ist laut der rheinischen Kirche die Gottesdienst-Arbeitshilfe „70 Jahre Staat Israel“. Foto: Evangelische Kirche im Rheinland
Grund für die Absage ist laut der rheinischen Kirche die Gottesdienst-Arbeitshilfe „70 Jahre Staat Israel“. Foto: Evangelische Kirche im Rheinland

Düsseldorf (idea) – Der Vorstand des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Nordrhein hat eine gemeinsame Israelreise mit Vertretern der Evangelischen Kirche im Rheinland abgesagt. Grund ist laut einer Pressemitteilung der rheinischen Kirche die Gottesdienst-Arbeitshilfe „70 Jahre Staat Israel“. Der in Israel lebende deutsche Journalist Ulrich Sahm hatte dem Papier der Landeskirche in einer am 22. April veröffentlichten Stellungnahme vorgeworfen, es enthalte „palästinensische Propaganda zur Delegitimierung Israels und der Juden“. In dem Text der Arbeitshilfe heißt es unter anderem, die Staatsgründung habe der palästinensischen Bevölkerung „Vertreibung, Zerstörung...

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