Freitag • 20. Juli
Ökumenischer Rat der Kirchen
21. Juni 2018

Papst: Unterschiede rechtfertigen nicht die Trennung der Christenheit

Das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche, Papst Franziskus. Foto: pixabay.com
Das Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche, Papst Franziskus. Foto: pixabay.com

Genf (idea) – Die Unterschiede zwischen den Konfessionen rechtfertigen nicht die Trennung der Christenheit. Das sagte Papst Franziskus am 21. Juni bei einem Besuch beim Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) in Genf. In einem ökumenischen Gebetsgottesdienst rief das Oberhaupt der katholischen Kirche alle Christen auf, gemeinsam zu beten und zu arbeiten. Sie hätten die gemeinsame Verantwortung, „das Evangelium aller Kreatur weiterzusagen“. In der Vergangenheit seien Versuche, die Trennung zu überwinden, „elend gescheitert, weil sie sich hauptsächlich an einer weltlichen Logik orientierten“. Das Streben nach Einheit diene nicht dem Ziel, die Position der Christen in der Welt zu stärken, sondern sei „ein Akt des Gehorsams gegen Gott“. Anlass für den Besuch war die Gründung des Ökumenischen Rats der Kirchen vor 70 Jahren. Der Weltkirchenrat repräsentiert mehr als 500 Millionen Christen in 350 protestantischen, anglikanischen und orthodoxen Kirchen.

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