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Deutscher Pfarrerverband
22. November 2017

Einige Landeskirchen betrachten Pfarrer „lediglich als Kostenfaktor“

Dem Vorsitzenden des Verbandes evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer in Deutschland, Andreas Kahnt, zufolge, ist das Ziel der Kirchen, den Pfarrdienst billiger zu machen. Foto: picture-alliance/Godong/robertharding
Dem Vorsitzenden des Verbandes evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer in Deutschland, Andreas Kahnt, zufolge, ist das Ziel der Kirchen, den Pfarrdienst billiger zu machen. Foto: picture-alliance/Godong/robertharding

Kassel (idea) – In einigen Landeskirchen wird der Berufsstand des Pfarrers „lediglich als Kostenfaktor betrachtet“. Das kritisiert der Vorsitzende des Verbandes evangelischer Pfarrerinnen und Pfarrer in Deutschland, Andreas Kahnt (Westerstede), im Deutschen Pfarrerblatt (Kassel). Ihm zufolge ist das Ziel der Kirchen, den Pfarrdienst billiger zu machen. In Zeiten hoher Kirchensteuereinnahmen dürfe man aber erwarten, dass nicht ausgerechnet bei Pfarrern gespart werde. Dies hätte unabsehbare Folgen für Verkündigung, Seelsorge, Bildung und geistliche Leitung, so Kahnt. Ferner beanstandete er, dass sein Verband bei von der EKD angeregten Veränderungsprozessen nur „sehr ungenügend...

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