23. Dezember 2012
Weihnachten
Kein romantisches Schmusefest

Köln/Siegen (idea) – Worauf kommt es an Weihnachten an? Dazu haben Repräsentantinnen der evangelischen Kirche Stellung genommen. Weihnachten sei kein „romantisches Schmusefest“, sondern setze sich mit der Realität auseinander, sagte die EKD-Botschafterin für das Reformationsjubiläum 2017, Margot Käßmann (Berlin), im Deutschlandfunk (Köln). Ihr besonderer Wunsch für das Weihnachtsfest sei im Lukas-Evangelium „wunderbar“ zusammengefasst in der Botschaft der Engel „Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden“. Christen glaubten, dass Gott mit Jesus Christus selbst in die Welt komme, die auch in diesem Jahr wieder vor „dramatischem Unfrieden“ stehe – etwa in Syrien, Mali und Ägypten –, um den Menschen diesen Frieden zu wünschen. Käßmann äußert die Hoffnung, dass auch Familien in all ihrer Zerrissenheit und in Spannungen empfinden: „Das muss kein gelungenes, kein perfektes Fest sein, sondern wir können feiern in aller Unvollkommenheit, so wie Lukas das selber schon vor dem ersten Weihnachtsfest schildert.“ Die frühere EKD-Ratsvorsitzende äußert in dem Interview ferner die Ansicht, dass die evangelische Kirche auf spirituellem Gebiet einen Nachholbedarf habe. Die Protestanten seien über Jahrhunderte hinweg „sehr kopflastig“ gewesen. Die Sehnsucht, Glauben mit allen Sinnen wahrzunehmen, sei erst in den letzten 30 bis 40 Jahren zum Tragen gekommen. Dies werde deutlich an der Eröffnung von Pilger- und Lutherwegen, an Meditation und Stille in den Klöstern, die auch die Evangelischen hätten. Käßmann: „Ich finde das eine großartige Art und Weise zu sagen, Glaube ist nicht allein eine Kopfangelegenheit, sondern Glaube kann ich auch erleben.“
Präses Kurschus: Jesus war kein „Superheld“
Die Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Annette Kurschus (Bielefeld), betonte in einem Fernsehgottesdienst, dass die vorweihnachtliche Erwartung keine besondere Stimmung verlange. Jesus brauche „keine perfekte Szene“ und „keine imponierende Kulisse“. Er sei in die Welt gekommen, um jeden einzelnen Menschen wichtig zu nehmen. „Gott selbst ist in ihm da“, sagte Kurschus in einem Gottesdienst, der am 23. Dezember aus der Nikolaikirche Siegen übertragen wurde. Nach ihren Worten war Jesus Christus kein „Superheld“. Er sei verletzlich und empfindsam gewesen: „Der Hunger der Menschen ging ihm zu Herzen. Für Kinder nahm er sich Zeit. Und wenn eines vernachlässigt oder bedroht wurde, machte ihn das wütend. Rücksichtslose Geschäftemacherei konnte ihn zum Rasen bringen.“ Dass Jesus Christus Ohnmacht am eigenen Leibe erlebt habe, gebe seiner göttlichen Macht eine tiefe Menschlichkeit.


Sehr geehrte Katharina, bitte lesen Sie meine Anmerkungen aufmerksam. Ich habe nichts gegen Frauen, bin ich doch verheiratet und liebe meine Frau. Von GOTT sind alle Menschen gleich geschaffen – als Mann und Frau! (Gen 1,27) Bezüglich der Ämter in der Kirche halte ich mich auch an GOTTES WORT, wobei der erste Teil der Bibel (AT) und der zweite Teil (NT), die ich als Einheit verstehe, maßgebend sind. Hinsichtlich der Ordnung von Priestern (und Leviten) gab der HERR noch vor dem Einzug der „Kinder Israel“ ins verheißene Land und noch vor der Aufrichtung und Gestaltung der „Wohnung“ Gottes klare Weisungen für das Priestertum, die nicht etwa aufgehoben wurden! Für die Leitung der neutestamentlichen Gemeinden hat der Apostel Paulus in der Autorität, die ihm der HERR verliehen hat, ebenfalls klare Anweisungen erteilt: u.a. 1.Tim Kap. 3 und 5; Tit 1. Dazu hat der Apostel noch einmal ausdrücklich auf die Bedeutung der SCHRIFT hingewiesen: 2.Tim 3,14ff. Außerdem weise ich auf den Reformator Martin Luther hin. Er war es doch, der den Gehorsam gegenüber dem WORT GOTTES so sehr in den Mittelpunkt stellte („sola scriptura“), dass es weder durch Papst noch Konzilsbeschlüsse aufgeweicht oder geändert werden könne. Die Bindung des Gewissens an das WORT ließ Luther am 18.April 1521 in Worms jenen „Urschrei“ ausstoßen: „Hier stehe ich, ich kann nicht anders, GOTT helfe mir, Amen!“ Damit riskierte er sein Leben. „Richtlinien für biblische Wahrheit können eben nicht von irgendwelchen Institutionen aufgestellt werden – das ist ein reformatorischer Grundsatz“, schreibt der Pastor der Bremischen Evangelischen Kirche Prof. Dr. Dr. Georg Huntemann in seinem sehr lesenswerten Buch „Die Selbstzerstörung des Christentums überwinden“ (Stuttgart 1998). Und lesen Sie bitte einmal die „Barmer Erklärung“ von 1934, als es galt, den Einbruch der NS-Ideologie in die Kirche abzuwehren: „Wir verwerfen die falsche Lehre, als könne und müsste die Kirche als Quelle ihrer Verkündigung außer und neben diesem einen Wort Gottes auch noch andere Ereignisse und Mächte, Gestalten und Wahrheiten als Gottes Offenbarung anerkennen … Wir verwerfen die falsche Lehre, als dürfe die Kirche die Gestalt ihrer Botschaft und ihrer Ordnungen ihrem Belieben oder dem Wechsel der jeweils herrschenden weltanschaulichen und politischen Überzeugung überlassen.“ Ist es nicht ungeheuerlich, dass die Braunschweigische Landeskirche von evangelischen Pfarrern, die wegen ihrer Gewissensbindung an die Bibel kritisch sind, bei einer Bewerbung eine „Unterwerfungserklärung“ unterschreiben und schriftlich ihr Ja zur Anerkennung der Frauenordination abgeben müssen? Ob Frau Käßmann, Beauftragte der EKD für das Lutherjubiläum, überhaupt die reformatorischen Bekenntnisschriften im Blick hat? Spitz gesagt, habe ich eher den Eindruck, dass es in ihren vielen öffentlichen Auftritten eher um Selbstdarstellung und Rehabilitation geht als um eine ernsthafte Reformation der Kirche. Ich vermute, dass sie zum Schminken mehr Zeit braucht als für das tägliche Vertiefen in GOTTES Wort! Wie sehr gerade eine Frau als Kirchenleiterin die Kirche verwirrte und an den Rand des Abgrunds führte, sahen wir an Maria Jepsen, die durch ihre willkürliche Auslegung der HEILIGEN SCHRIFT, aber auch durch persönliche Eigenwilligkeit in Hamburg einen Trümmerhaufen hinterließ, der einen Mitgliederschwund von 30 Prozent zur Folge hatte. Auch die heutige Situation in Hamburg dürfte eine weitere Folge sein. Wie ist es nur möglich, dass die jetzige Kirchenleitung (Fehrs und Ulrich) einen Vertrag mit radikalen Moslemorganisationen - die nicht nur einen antichristlichen Irrglauben vertreten, sondern allesamt vom Verfassungsschutz beobachtet werden – schließen, der u.a. einen gemeinsamen „christlich-islamischen Religionsunterricht“ an öffentlichen Schulen vorsieht. (Die katholische Kirche hat sich davon distanziert und macht nicht mit.) Soviel in Kürze zum Thema „Frauen in kirchlichen Leitungsämtern“. Die Bezeichnung „Bischofsfrau“ ist eine Erfindung von mir, weil ich die Bezeichnung „Bischöfin“ in der Bibel nicht finde und eine Frau als Bischöfin und/oder Älteste nicht akzeptiere. Frauen können alles werden – siehe die Leitungsämter in Politik und Wirtschaft – gegen die ich als überzeugter Demokrat absolut nichts einzuwenden habe. Auch die Bibel kennt GOTTES Berufungen für Frauen in bestimmten Situationen – hier geht es jedoch um das Priester- und Bischofsamt! MfG J.
@Johannes. Das ist mir auch aufgefallen! Doch aufgefallen ist mir, dass Sie (!) hier sehr negativ über Frauen reden. Nein, ich bin keine Feministin! --- Aber: Warum sagen Sie (mehrfach) nicht Bischöfin, sondern Bischofsfrau? "Bischofsfrau" ist die Frau eines Bischofs. Frau Fehrs ist Bischöfin. Auch habe ich Frau Fehrs in dieser Woche an einigen Tagen in der Morgenandacht gehört und war angenehm überrascht! Sie bemängeln, sie hätte den Sinn von Weihnachten nicht "rübergebracht"? Manchmal konzentriert "man" sich so sehr auf vermeintliche Mängel oder gar auf persönliche Gefühle, dass einem das Gesagte nichts sagen kann? --- Zwei von Pastorinnen gehaltenen Predigten im TV habe ich allerdings nach wenigen Minuten ausgeschaltet - aber nicht, weil es sich um Frauen handelte! Ebenso handhabe ich es bei Männern, und zwar sehr viel häufiger.
Es fällt auf, dass in diesem Jahr überwiegend Frauen die Kirche zum Weihnachtsfest öffentlich repräsentieren. Am 23.12. gab es im ZDF einen Gottesdienst, den Präses Annette Kurschus (Westfälische Kirche) leitete. Vom 24. bis 29. kam die Hamburger Bischofsfrau Kirsten Fehrs in den Morgenandachten von NDR-Kultur zu Wort. Obwohl vor einem Jahr von ihrem Kollegen Gerhard Ulrich, dem kommissarisch amtierenden Bischof der Nordkirche, hoch gelobt als "reflektierte Theologin und brillante Predigerin", konnte sie den Sinn des Weihnachtsfestes in sechs Andachten nicht rüberbringen. Zu erinnern ist, dass gerade diese beiden, Ulrich und Fehrs, dem fatalen Vertrag mit den Hamburger Muslim-Organisationen nach jahrelangen Geheimgesprächen zugestimmt haben – u.a. also gemeinsamer „evangelisch-islamischer Religionsunterricht“(!) an öffentlichen Schulen! Heiligabend schließlich im ZDF die „Christvesper“ mit den Pastorinnen Kirsten Sattler und Anne Gidion. In „idea-Spektrum“ führte am 23. 12. nun endlich auch die „Beauftragte für das Luther-Jubiläum“, Pfarrerin Käßmann, die Reihe der Beiträge zur Weihnacht an. Im Mittelpunkt ihrer Ausführungen – wie sooft - der Bezug auf ihre eigenen Probleme. Ist das alles zufällig oder gibt es hier eine bewusste Übereinkunft zwischen den Akteuren, die eine feministische oder feminisierte Kirche wollen, in der „das Gott“ (Ministerin Schröder) zu „die Gott“ wird?
Gedanken zum Christfest können unterschiedliche Ansätze haben, was jedoch nichts an der Botschaft ändert: der Erfüllung aller Prophetien. Die Geburt des Messias jüdischer Abstammung, Sohn Davids in Bethlehem Ephrata. Die Ankündigung, zunächst einmal den Israeliten, richtet sich an alle Bewohner der Erde. Es ist der erste praktische Schritt einer neue Epoche, die wie ein Herold den kommenden Ereignissen vorweg läuft: dem zukünftigen Frieden auf Erden den Menschen S E I N E S Wohlgefallens. Wer also an diesem Frieden Anteil haben möchte, ist gerufen, I H M zu gefallen, sein Wohlgefallen zu erlangen. Seinen Frieden wollen sie mehr oder weniger alle, so aber nicht sein Wohlgefallen. Sein Wohlgefallen kann man nur erlangen, wenn man z.B. die Toten ihre Toten begraben lässt und Ihm nachfolgt. --- Die Weihnachtsbotschaft könnte man aus heutiger Sicht vielleicht auch wie einen Werbespot sehen. Früher wurde die Emigration nach USA schmackhaft gemacht. Es wurden die vielen Möglichkeiten gepriesen, die sich jedem böten, der dort hinkäme. Israel lädt seid Jahrzehnten die Juden aus der ganzen Welt ein, Aliya zu machen, d.h. in Israel zu immigrieren, der wiedererlangten Heimat, das Land der Väter. Es ist wie damals vor ca. 3300 Jahren kein einfachen Schritt. Dazu braucht es sein Vertrauen in Gott zu setzen. --- Die Einladung zu Jeshua dem Messias zu gehen setzt ebenso Vertrauen voraus. Man kann nicht zu Ihm gehen, ohne Ihm zu vertrauen, ohne eine Erwartungshalten zu haben und zu glauben, dass sie erfüllt wird. --- Zwischen der Einladung, der Anreise, dem Überschreiten der Grenze und dem Beginn des Lebens in der neuen Heimat könnten zum Bespiel 40 Jahre liegen; zumindest war das so bei den Juden, die aus Ägypten auszogen, um ins verheißene Land zu laufen. Dass die Distanz hätte in einer wesentlich kürzeren bewältigt werden können, müsste auch jedem klar sein. Dass die lange Zeit von zwei Jahren um weitere 38 verlängert wurde, lag an Ungehorsam und Rebellion. Ist das heute etwa anders? Wohl kaum, allein wenn ich meine Vergangenheit betrachte. --- Also, die Einladung zum Weihnachtsfest wird, wie ich sehe, quasi weltweit angenommen. Eigentlich schön. Der Hicks an der Sache ist, dass die einen sich nicht aus ihrem gewohnten Umfeld verabschieden und auf den Weg machen wollen. Von denen, die die Reise beginnen, nehmen viele so viel Gepäck oder Altlasten mit, dass sie unterwegs schlappmachen und nicht weitergehen. Wieder andere nörgeln wegen der Konditionen der Reise und einige fangen an zu meutern. Dabei ist doch alles, ja alles freiwillig; niemand wird gezwungen. Nur, wer die Reise beginnt, sollte halt nicht auf das vergangene zurückschauen. Und ist das Ziel endlich gesichtet, zum Greifen nah, gibt es doch tatsächlich noch einen bedeutenden Anteil Reisender die nicht die Grenze überschreiten wollen. Selbst Christoph Columbus musste in die Trickkiste greifen, sonst hätten die Matrosen vor Ankunft auf offenem Meer gemeutert. Nach 38 weiteren Jahren nutzten die Israeliten die zweite und letzte Gelegenheit ins verheißene Land einzureisen. --- Es gibt Leser, die stehen vor ihrer ersten Gelegenheit, andere vielleicht vor ihrer letzten. Die Geburt Jeshua ist und schön, sie feiern ein Anlass. Aber wie sieht es mit der Fortsetzung aus? Sich auf den Weg zu Jeshua zu machen? Ihm zuzuhören? Sein Wort anzunehmen? Die Entscheidung Ihm zu folgen zu treffen? Ihm tatsächlich zu folgen? Bei Ihm zu bleiben, auch im Sturm? Seinen Weg zu gehen und Seine Werke zu tun? Die Begleitung des heiligen Geistes dazu in Anspruch zu nehmen? Durchzuhalten bis ins Ziel? Wer zielstrebig vorangeht, gewinnt den Lauf des Lebens, nicht gegen andere, sondern mit anderen, die das gleiche Ziel haben und sich nicht davon abbringen lassen, den ständigen Verführungen eben nicht erliegen; wenn sie jedoch einmal erliegen, wieder aufstehen, sich reinigen vor dem Herrn und weiter gehen, bis ins Ziel. Ich segne jeden Leser mit einem freudevollen Christfest und der Zuversicht auf dem richtigen Weg zu sein, dem Weg, der Wahrheit und des Lebens, im Namen Jeshua Adonai.