20. Dezember 2012
Anerkennung
Volker Kauder ist „Politiker des Jahres“

Wetzlar (idea) – Den Vorsitzenden der Unionsfraktion im Bundestag, Volker Kauder, hat die evangelische Nachrichtenagentur idea (Wetzlar/Mittelhessen) zum „Politiker des Jahres“ erkoren. Noch nie habe sich ein Politiker im vereinten Deutschland so sehr für verfolgte Christen eingesetzt, heißt es zur Begründung. Intensiver als alle Kirchen weise er seit Jahren darauf hin, „dass das Christentum zu der am meisten bedrängten Religion überhaupt gehört“. Der schwäbische Jurist, der dem Pietismus nahesteht, nutze dazu fast jede Rede im Bundestag. Auch jenen, die Christen diskriminieren, sage er das ins Gesicht. So habe er die Machthaber in Ägypten mehrfach besucht. Seine Aussagen eigneten sich oft als „Wort zum Montag“, etwa: „Wir dürfen es nicht zulassen, dass Regionen in der Welt zu christenfreien Zonen gemacht werden.“
„Pfarrer des Jahres“ kümmert sich um Iraner
Zu den „Christen des Jahres 2012“ zählt idea auch Theologen, Missionare, Pädagogen und Entwicklungshelfer, etwa den Berliner Pfarrer der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche, Gottfried Martens. Er kümmert sich seit fünf Jahren um christliche Konvertiten aus dem Iran. Martens: „Für uns Christen in Deutschland ist es kaum vorstellbar, was diese Menschen auf sich nehmen, um den christlichen Glauben frei leben zu können.“ Die St. Mariengemeinde in Berlin-Zehlendorf, an der Martens tätig ist, ist seit 1992 von 200 auf 900 Mitglieder gewachsen.
„Pädagoge des Jahres“ zu Unrecht beschuldigt
„Pädagoge des Jahres“ ist der Leiter des Gymnasiums der evangelischen Lukas-Schulen in München, Jörg Birnbacher. Der Christ habe „dem weltlichen und kirchlichen Gegenwind“ getrotzt. Birnbacher machte im November Schlagzeilen, als ihm die Süddeutsche Zeitung vorwarf, im Internet homosexuellenfeindliche Artikel veröffentlicht zu haben. Dies erwies sich als falsch. Die Zeitung verpflichtete sich, die Behauptung nicht mehr zu wiederholen. Auch die bayerische Landeskirche, die ihn zunächst zu einem Dienstgespräch einbestellt hatte, räumte nach Protesten schließlich ein, dass ihm nichts vorzuwerfen sei.
„Familienfrau“ und „Entwicklungshelfer des Jahres“
Als „Familienfrau des Jahres“ würdigt idea die vierfache Mutter Birgit Kelle (Kempen/Niederrhein), die sich im Verein „Frau 2000plus“ für ein positives Familienbild in der Öffentlichkeit einsetzt. „Märtyrer des Jahres“ sind die US-Amerikaner John (76) und Wanda (67) Casias, die am 29. Januar in Monterrey (Mexiko) von Drogenhändlern beraubt und erdrosselt wurden. Sie waren dort seit 1981 unter Benachteiligten tätig. „Entwicklungshelfer des Jahres“ ist der Kenianer Charles Mulli. Der 62-jährige ehemalige Geschäftsmann hat in dem ostafrikanischen Land mit seiner Frau Esther (59) das größte Kinderhilfswerk Afrikas aufgebaut. Mehr als 7.000 Straßenkinder, Drogenabhängige und ehemalige Prostituierte erhielten durch „Mully Children’s Family“ neue Lebens-, Bildungs- und Berufsperspektiven.
Originellster Christ baute eine Arche
„Originellster Christ des Jahres“ ist der Holländer Aad Peters. Der 57-jährige Puppenspieler und Fernsehproduzent baute ein 70 Meter langes Holzschiff zu einer schwimmenden Arche um. Sie machte im Kölner Rheinauhafen fest und zählte rund 70.000 Besucher. Im kommenden Jahr wird die Arche beim Deutschen Evangelischen Kirchentag vom 1. bis 5. Mai in Hamburg zu sehen sein.


Herzlichen Glückwunsch auch im Namen aller verfolgten Christen, deren Stimme Sie, lieber Herr Kauder, geworden sind: "Gedenket die Gefangenen in Christus". Der HERR Jesus segne Sie und Ihre Familie.
Alle Ehre sei Adonai allein, im Namen Jeshua Adonai.