24. Dezember 2012
Weihnachten
Präsidenten betonen Weihnachtsbotschaft der Nächstenliebe

Berlin/Washington (idea) – Bundespräsident Joachim Gauck und sein US-amerikanischer Amtskollege Barack Obama heben in ihren Weihnachtsansprachen die christliche Bedeutung des Christfests hervor. Gleichzeitig betonen sie die für alle Menschen gültige Botschaft der Nächstenliebe und des Friedens. „Friede auf Erden – diese Botschaft erreicht uns Menschen am Weihnachtsfest. Lassen wir sie Einzug halten in unsere Zusammenleben – nicht nur in diesen Tagen“, schreibt der evangelische Theologe Gauck auf der Internetseite des Bundespräsidialamtes. Er nimmt in seiner Ansprache unter anderem Bezug auf die wachsende Schere zwischen arm und reich und ermuntert die Deutschen zur Zuwendung: „In der Sprache der Politik heißt das: Solidarität. In der Sprache des Glaubens: Nächstenliebe: In den Gefühlen der Menschen: Liebe.“
Des Bruders und der Schwester Hüter
Obama erklärt in seiner Botschaft, er, seine Familie und Millionen Amerikaner feierten die Geburt Christi. Christen wollten von ihm als Vorbild lernen: „Jedes Jahr verpflichten wir uns, einander zu lieben. Abzugeben. Unseres Bruders Hüter zu sein. Unserer Schwester Hüter zu sein. Aber diese Gedanken gehören nicht nur zu unserem Glauben, sondern zu allen Religionen. Und sie einen uns Amerikaner.“ Obamas Ehefrau Michelle ergänzt: „In diesem Land kümmern wir uns umeinander.“ Der Präsident nennt als Beispiele die Sorge um die Betroffenen des Wirbelsturms Sandy und die Hinterbliebenen des Schulmassakers von Newtown (Bundesstaat Connecticut). Der Protestant verbringt die Feiertage mit seiner Familie auf Hawaii.


Eigentlich hat er seine Rede sehr individuell gestaltet und gleichsam Atheisten, Moslems, Christen und alle anderen Religionen/Realitäten angesprochen. Die Aussage dieses Artikel stimmt so nicht, und ist eher einer erwartungsabhängigen Beobachtungshaltung geschuldet.
In der Rede des Bundespräsidenten gab es auch diesen Satz, den wir schon zur Genüge von unseren Einheitsmedien kennen: “Sorge bereitet uns auch die Gewalt in U-Bahnhöfen oder auf Straßen, wo Menschen auch deshalb angegriffen werden, weil sie schwarze Haare und eine dunkle Haut haben.” Sehr geehrter Herr Bundespräsident, warum verdrehen Sie bewusst die Tatsachen? Dank Überwachungskameras konnte man schon einige Beispiele von Gewalttaten sehen und das nicht nur auf deutschen Bahnhöfen. Gewalttaten, die eben von diesen Menschen „mit schwarzen Haaren und einer dunklen Haut“ verübt wurden und deren Folge Tod oder eine lebenslange Behinderung von Menschen, die eine helle Hautfarbe aufweisen, ist. Über die jüngste dieser schrecklichen Gewalttaten, nämlich der Mord an Jonny K. auf dem Alexanderplatz in Berlin durch Türken, wird in den Medien beharrlich geschwiegen und von einer Festnahme der Täter hört man nichts. Sehr geehrter Herr Gauck, ich würde mir wünschen, dass Sie und alle deutschen Politiker den Mut aufbringen, so wie Sie Deutsche – Deutsche und Amerikaner – Amerikaner nennen, auch Türken – Türken und Araber – Araber nennen. Ich würde mir wünschen, dass Sie sagen: “Wir zwingen niemanden, sich in Deutschland zu integrieren, aber wer sich hier nicht integrieren will, der ist in Deutschland nicht willkommen.”