Freitag, 24.05.2013

18. Dezember 2012

Neuer Eigentümer gesucht

„Campus für Christus“ gibt Schloss Imbshausen auf

„Campus für Christus“ gibt Schloss Imbshausen auf
Schloss Imbshausen bei Northeim. Foto: PR

Gießen/Northeim (idea) – Das Missionswerk „Campus für Christus“ (Gießen) gibt sein Seminarzentrum Schloss Imbshausen bei Northeim (Südniedersachsen) auf. Bereits seit November ruhe der Gästebetrieb in dem 52-Betten-Haus, teilte das Missionswerk mit. Anlass seien brandschutztechnische Auflagen. Für eine Wiederaufnahme des Betriebs fehlten die Mittel. Nötig wären etwa 500.000 Euro, erfuhr die Evangelische Nachrichtenagentur idea. „Campus für Christus“ erwarb das Schloss 1998 von der hannoverschen Landeskirche als Seminarzentrum und Sitz einer zehnköpfigen Lebensgemeinschaft für den symbolischen Betrag von fünf Mark. Es wurden Schlossfeste, Seminare und regelmäßig ein „Ostergarten“ veranstaltet. 2010 trat ein eigens gegründeter Trägerverein, das „Christliche Begegnungszentrum Schloss Imbshausen“, in den Betrieb ein. Es gab Überlegungen, dass der Verein das Schloss auch übernehmen sollte. Allerdings sei deutlich geworden, dass größere bauliche Investitionen in dem unter Denkmalschutz stehenden Gebäude nötig wären, um den Gästebetrieb aufrechtzuerhalten. Diese habe man nicht finanzieren können. Der Leiter von Campus für Christus, Clemens Schweiger (Gießen), sagte: „Als Missionsbewegung müssen wir uns auf unsere zentralen Aufgaben konzentrieren und können leider nicht die Mittel zur Verfügung stellen, diese Arbeit weiterzuführen.“ Man suche daher mit Nachdruck einen neuen Eigentümer. Auch der Leerstand des Hauses verursache erhebliche laufende Kosten. Der deutsche Zweig von „Campus für Christus“ mit gut 100 Mitarbeitern ist Teil einer weltweiten Bewegung: International hat das Missionswerk 25.000 vollzeitliche und rund 225.000 ehrenamtliche Mitarbeiter.

2 Leserkommentare
milan | 20.12.2012 um 23:34 Uhr

Ich lache jetzt schon und hier darüber.

| 19.12.2012 um 17:13 Uhr

Nun, wer wann warum wo welche Schlösser zu meinen braucht, baut und erhält ist eine Sache. Was Bürokratie im Allgemeinen und Baubürokratie im Speziellen zu leisten vermag eine ganz andere. Bürokraten säen Bürokratie und der Rest der Welt erntet sie in Multiplikation. Jede Bürokratiereform führte zu mehr Bürokratie durch eine neu geschaffen Arbeitsgruppe, die ihre teure Arbeit ja auch gleich wieder rechtfertigen muss, was kostet ... Seit den 80ern arbeitet man ganz eingebildet Energie bewusst und packt Hütten, Häuser, Konzernzentralen in so genannten Vollwärmeschutz überwiegend Styroporplatten ein, alles mit Segen und Förderung der Stellschraubenpolitiker und technisch orientierten Bürokraten. Lass die nur nicht in Brand geraten. Da sieht es ganz schlecht aus, wie aktuelle Test zeigen. Man mag es kaum glauben, auch dieser Blick in die Bauwelt und die Hirne der Beteiligten mag einem den Glauben rauben. ... Und JESUS beugte sich auf die Erde vor den Bürokraten und schrieb Jahreszahlen in den Sand ... und sprach ... wer von euch ohne Schuld ist lass sein Regelwerk fallen! Lasst die Kindlein zu Ihm kommen und wehret ihnen nicht, denn sie arbeiten am Reich Gottes, und die teils schwachsinnigen Verordnungen sind morgen schon Schnee von gestern oder Sand vom Winde verweht! Wehe den Pharisäern, die die Bananenkrümmung zum Gegenstand ihrer Lebensarbeit machen .... im Himmel kann man darüber nur lachen!

Bitte melden Sie sich an oder registrieren Sie sich neu, um Artikel zu kommentieren.
idea.de in sozialen Netzwerken
Twitter

Facebook
Mein idea
Aktuelle Nachrichten und Reportagen!
  • Noch mehr Meldungen und Nachrichten aus Kirchen, Freikirchen …
  • Archiv aller Nachrichten seit 1998
  • Newsletter, uvm.
ideaHeute
  • 24. Mai: Heute u.a. London - Nacht des Glaubens - Gemeindeentwicklung
  • 23. Mai: Heute u.a. London - Meisner - Jugendkonferenz
  • 22. Mai: Heute u.a. Die Grünen - Krebsvorsorge - Freiheit - Wagner
  • 21. Mai: Heute u.a. Pfingsten - CVJM - Käßmann - Lieberknecht
  • 17. Mai: Heute u.a. Erzbischof Zollitsch zum Reformationsjubiläum

Anzeige

Anzeige