Donnerstag, 20.06.2013

23. Dezember 2012

Glaube

Christliche Werte guter Kitt für die Gesellschaft

Christliche Werte guter Kitt für die Gesellschaft
Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer. Foto: bmelv

München (idea) – Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) bedauert, dass viele Menschen der Kirche den Rücken kehren. „Die Entwicklung erfüllt uns mit Sorge. Denn die christlichen Werte sind ein guter Kitt für die Gesellschaft“, sagte der Katholik der Deutschen Presse-Agentur. Er selbst praktiziere seinen christlichen Glauben beinahe täglich: „Das hilft.“ Seehofer feiert Weihnachten in Schamhaupten (Altmühltal) mit seiner Familie: „Das ist für mich der beste Ankerplatz und die größte Kraftquelle.“ Der 63-Jährige nannte es wichtig, sich auf die christlichen Wurzeln des Weihnachtsfestes zu besinnen und zu sich selbst zu finden.

12 Leserkommentare
Josua | 10.01.2013 um 15:52 Uhr

Da ist mir das Jahr 5773, was der jüdische Kalender anzeigt, näher, als die 250.000 Jahre von StSDijle, die eine erfundene Zahl von Wissenschaftlern ist, die sich Jahr für Jahr selbst widerlegen müssen, weil ihre eigenen Berechnungen nicht stimmen, was ja auch ganz natürlich ist, es handelt sich hier um Menschenweisheiten und nicht um Gottesweisheit. Man kann natürlich sein Leben in die Hände von Menschen legen (die selbst immer noch Suchende sind), die am Ende, wenn sie nicht Jesus als ihren HERRN und ERRETTER angenommen haben verloren gehen. Wie oft wurden sogenannte Erkenntnisse von Menschen immer wieder widerlegt, weil man auf neue Erkenntnisse kam. Aber die brauchen ja auch eine Beschäftigung im Leben. Wenn sie nur ihre Gedanken in Gottes gute Richtung bringen könnten, dann wäre es wirklich ein Fortschritt, aber solange man Gott ablehnt geht man immer in die Irre. Ich hoffe, dass die ganzen gottlosen Politiker von Grünen, SPD und Linken nicht mehr gewählt werden, die sind noch schlimmer als die CSU/CDU.

Jesaja53,5 | 27.12.2012 um 09:42 Uhr

Nun wird auch noch Kant bemüht. Entschuldigung, wie oft war dieser in einer Psychiatrie? 2 mal? Mich wundert überhaupt nicht, dass in diesem Land die Kranken so gefeiert werden. Grundvoraussetzung GOTT und den Glauben in Frage stellen!

Danny Faak | 26.12.2012 um 09:18 Uhr

Die meisten "Werte" wurden erst mühsam gegen die Kirche erkämpft. Die oben schon genannte Gleichberechtigung der Frauen, die Menschenrechte, eigentlich so ziemlich alles was schon Cicero in seinem Begriff "Moral" einst prägte, und was wir heute als Grundgesetz und Menschenwürde bezeichnen. Das jetzt wieder ein Christ daher kommt und sich mit fremden Federn schmückt ist aber schön anzusehen. Das Weihnachtsfest ist längst an den Kapitalismus verloren worden. :)

| 25.12.2012 um 23:15 Uhr

Seehofer: 1. Hat den großen Einfluss im ZDF und lässt den CSU-Pressesprecher über die Klinge springen. 2. Hat Dobrindt und Söder vorgeschickt Griechen-Austritt aus der Eurozone jetzt fällt er den beiden in den Rücken. 3. Die Patin macht einen guten Job bezüglich Euro. Prof. Dr. Wilhelm Hankel: “Mittelmeerländer einschließlich Frankreich und Belgien konnten immer abwerten und blieben wettbewerbsfähig. Deutschland konnte im Gegensatz dazu 17 mal aufwerten was jedes Mal für Deutschland eine Lebensstandart Erhöhung war. Dragi hat sich mit der Patin auf Kontenauffüllen geeinigt und das Bundesverfassungsgericht bezüglich ESM ins Leere laufen lassen. Die Sparer sind seit 2008 die betrogenen. Deutschland verhebt sich und geht zu guter letzt pleite! Prof. Dr. Hans Werner Sinn warnt eindringlich wegen Target 2 Katastrophe. und 170 weitere Ökonomen!

milan | 25.12.2012 um 19:32 Uhr

@Katharina. Ich nehme Ihre Vergebung dankend an.

StSDijle | 25.12.2012 um 17:54 Uhr

Das ist ganz einfach: der Wertekanon ist nicht durch einen Geniestreich geschaffen sondern hat sich langsam entwickelt. Der Mensch kann als Individuum nicht überleben, er ist auf andere Menschen angewiesen. Um gemeinsam zu jagen, sich zu verteidigen usw. Das setzt aber voraus, dass sich die meisten Gruppenmitglieder an grundlegende Regeln halten. Diese müssen dafür nicht niedergeschrieben sein. Sie müssen nichtmal explizit sein. Dass die Menschheit überlebt hat (als Art), ist Beweis genug für die Existenz der Regeln. Über die Kompaktheit der 10 Gebote: zum einen gibt es da 3 Gebote die einem eifersüchtigen Gott geschuldet sind. Der Rest ist im Kantschen Imperativ viel kompakter geschrieben (und umfassender, außerdem nur weil Kant es gut niedergeschrieben hat, hat er es nicht erfunden). Wenn es um niedergeschriebene Gesetze geht, dann ist Kant zwar ein guter Ausgangspunkt, aber es wäre schon gewaltig unpraktisch. Es hilft eben daraus abgeleitete Rechte und Pflichten nieder zu schreiben, anstelle bei jeder Konfliktsituation zu überlegen, wie man im Sinne von "Was man nicht will was man dir tut, das füge auch keinem Anderen zu" richtig handelt.

Johannes3.16 | 25.12.2012 um 15:04 Uhr

@ Dijle, wenn Sie lesen können, ich meine verstehendes Lesen, dann nehmen Sie sich mal ein simples Geschichtsbuch zur Hand - z.B. "Die Reise in die Vergangenheit", das für die Hauptschule konzipiert ist. Dort lesen Sie, dass die (für mich schon einzigartige) amerikanische Unabhängigkeitserklärung von 1776 - verfasst also noch vor der vom Humanismus geprägten Französischen Revolution - 300 Wörter umfasst. Die später nach den zehn Weisungen vom Sinai verfasste amerikanische Verfassung vom 17.09.1787 gilt als vollkommenstes von Menschenhand geschaffenes Gesetz. Dort steht in 4.400 Wörtern, was in der Bibel bereits mit 279 Wörtern gesagt ist. General Charles de Gaulle stellte dazu fest: "Die zehn Gebote sind deshalb so kurz, weil sie ohne Mitwirkung einer Sachverständigenkommission entstanden sind." Die Verordnung der EU über den Import von Karamelbonbons zählt aber exakt 25.911 Wörter! Und nun kommen Sie, Dijle, und behaupten - wie schon so oft bei anderen Gelegenheiten - eine Weisheitsgeschichte der Menschen (ohne GOTT?), die schon vor 250.000 Jahren einen Wertekanon geschaffen habe, an den sich Bibel und jüdisch-christliche Ethik nur angehängt hätten. Bitte erläutern Sie das mal einem ganz normal gebildeten Mitteleuropäer und belegen Sie wenigstens diesmal auch Ihre nachfolgenden Behauptungen! Ich bin gespannt! Ihnen trotzdem eine frohe Weihnacht, deren wunderbares Geschehen Sie ja vielleicht doch noch begreifen!?

StSDijle | 25.12.2012 um 13:46 Uhr

1. Das Weihnachtsfest ist so christlich nicht, es ist nur christlich vereinnahmt. Und 2. was sind die sog. christlichen Werte? Die meisten davon sind schlicht notwendig, um zu überleben. Die Menschheit ist ca. 250.000 Jahre ohne Jesus ausgekommen, der Wertekanon der immer gern als christlich verkauft wird, ist viel älter als die lächerlichen 2.000 Jahre Christentum. Das ist nicht mal ein Prozent der Menschheitsgeschichte. Außerdem, einige Werte auf die wir stolz sind (Gleichberechtigung von Mann und Frau, Abschaffung der Sklaverei, Abschaffung der Todesstrafe) sind gegen das Christentum durchgesetzt.

Katharina | 25.12.2012 um 13:06 Uhr

Jesus Christus: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, denn durch mich" (Joh. 14,6) Ich hoffe sehr, dass Herr Seehofer zur Erkenntnis der Wahrheit kommt! Spätestens dann wird er nicht mehr nur von "christlichen Werten" und Selbstfindung reden. Es ist ein Drama, wieviele Katholiken es gibt, die sehr die christlichen "Werte" rühmen (zu recht), doch weder Buße noch ehrliche Umkehr zu Christus wagen. Traurig, weil es auch zu spät sein kann.

Franz | 25.12.2012 um 00:57 Uhr

Der Glaube will kein Kitt in der Gesellschaft sein, sondern die Wahrheit, die einen Menschen und eine Gesellschaft gestaltet und formt. Man muss es versuchsweise im Gebet formulieren: "Jesus, du bist der Kitt in der Gesellschaft" - ? Da merken selbst Heiden, wie unsinnig so etwas ist.

Johannes3.16 | 24.12.2012 um 17:29 Uhr

Was wir von Seehofer hören, hören wir ebenso von anderen "C"DU-Führungsleuten - mit wenigen Ausnahmen. Ähnlich hat es ja auch der Ex-Präsident Wulff gemacht: noch verheiratet, bummelte er mit seiner schon schwangeren Bettina über Hannovers Marktplatz. Es hat ihm nicht geschadet, er stolperte über andere Dinge. Heute allerdings fördert er weiter die islamische Sache. Davon werden wir schon bald mehr hören. Dennoch sollten wir von diesen Beispielen lernen und uns nicht etwa über Menschen erheben. Wir sind allzumal Sünder und bedürfen der Gnade - aber Personen des öffentlichen Lebens sollten selbst die Konsequenz ziehen und zurücktreten. Das ist besser als zurückgetreten zu werden.

Schmall | 24.12.2012 um 12:17 Uhr

Was ich so faszinierend finde, ist, wie oft dieser Mann, der hier das Verschwinden von christlichen Werten in unserer Gesellschaft anprangert, seine Frau betrogen, fremd gegangen ist (inkl. Zeugung). Dass hat mich sehr beeindruckt. Der Horst ist nämlich auch nur ein Lümmel, um es witzig auszudrücken.

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