Samstag, 25.05.2013

16. Dezember 2012

Nachfolge

Rheinische Synode im Zeichen der Präseswahl

Rheinische Synode im Zeichen der Präseswahl
Die 214 Mitglieder wählen im Januar einen Nachfolger von Nikolaus Schneider. Foto: idea/kairospress

Bad Neuenahr (idea) – Ganz im Zeichen der Präseswahl steht die Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland, die vom 6. bis 12. Januar in Bad Neuenahr tagen wird. Am 10. Januar wählt das Kirchenparlament den Nachfolger oder die Nachfolgerin des in den Ruhestand gehenden Präses Nikolaus Schneider (Düsseldorf). Der 65-Jährige bekleidet dieses Amt seit 2003. Er ist auch EKD-Ratsvorsitzender. Diese Aufgabe wird er weiter wahrnehmen. Um das Präsesamt bewerben sich Vizepräses Petra Bosse-Huber, Oberkirchenrat Manfred Rekowski (beide Wuppertal) sowie die Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentags, Ellen Ueberschär (Fulda). Die öffentliche Vorstellung der Kandidaten findet am 9. Januar statt. Daneben sind weitere haupt- und nebenamtliche Mitglieder der 16-köpfigen Kirchenleitung neu zu wählen. Vizepräsident Christian Drägert geht mit Einführung der neuen Kirchenleitung am 3. März in den Ruhestand. Als Hauptthema der Synode steht „Inklusion“ (das Miteinander mit Behinderten) auf der Tagesordnung. Neben theologischen Kurzvorträgen werden sich die Synodalen in Andachten, Präsentationen und einer Ausstellung mit dem Thema auseinandersetzen. Fast zwei Kilogramm wiegen die Unterlagen, die die Synodalen zur Vorbereitung auf die Tagung erhalten haben. Seit dem 14. Dezember sind die bislang vorliegenden Drucksachen, Anträge und Berichte unter www.ekir.de/landessynode online öffentlich zugänglich. Zur Synode der 2,8 Millionen Mitglieder zählenden Kirche gehören 214 stimmberechtigte Mitglieder: 137 Abgeordnete aus den 38 Kirchenkreisen, die 38 Superintendentinnen und Superintendenten, 16 Mitglieder der Kirchenleitung, drei Theologieprofessoren und 20 berufene Mitglieder. Hinzu kommen 48 berufene Mitglieder mit beratender Stimme.

2 Leserkommentare
milan | 20.12.2012 um 23:41 Uhr

Lasst die Toten ihre Toten begraben oder auch wählen, was letzlich keinen Unterschied bedeutet.

Johannes3.16 | 19.12.2012 um 17:40 Uhr

In "ideaSpektrum" 50/2012 wurde das Problem der Wahl von Kirchenleitern in "Pro & Kontra" bereits angeschnitten. Der bibeltreue Theologe Professor Slenczka verwies dabei deutlich auf die Praxis in den ersten Gemeinden und natürlich auf die entscheidenden Kriterien, die der Apostel Paulus in seinen Briefen an Timotheus nennt. Paulus stellt hier bekanntlich nicht seine eigene Meinung dar, sondern schreibt in der vom HERRN verliehenen Autorität. Das sollte bei dieser Gelegenheit noch einmal sehr bedacht werden. Die Wahl einer Frau für ein Leitungsamt in Gemeinde oder Gesamtkirche scheidet dabei von vornherein aus. Frauen können gemäß der Heiligen Schrift alles werden - Kanzlerin, Präsidentin etc. - nicht aber Priester und Bischof. Das hat bereits eine lange Tradition im Judentum und war von GOTT ausdrücklich so bestimmt. Die Kirchengeschichte beweist auch: eine Gemeinde oder eine Kirche, die von einer Frau geleitet wurde bzw. wird, hat kein Wachstum - im Gegenteil. So hat die evangelische Kirche unter der Leitung von Maria Jepsen allein etwa 30 Prozent ihrer Mitglieder in Hamburg verloren. Und unter ihrer Nachfogerin Fehrs, allerdings in Zusammenarbeit mit dem ehemaligen Hamburger Propsten und jetzigen Leiter der Nordkirche, Ulrich, wurde der verhängnisvolle "Staatsvertrag" mit Moslem-Organisationen geschlossen, der u.a. einen gemeinsamen "evangelisch-islamischen Religionsunterricht" an öffentlichen Schulen vorsieht! Was nun die Rheinische Kirche anbetrifft, so hat sie seit Jahrzehnten gegen GOTTES WORT gehandelt - und zwar auf vielen Gebieten. "Präses" Schneider, bezeichnenderweise wird er nicht "Bischof" genannt, hat dem Niedergang der Kirche nichts entgegengesetzt. Unter seiner Regie wurden nicht nur die biblischen Weisungen missachtet, sondern auch die Bekenntnisschriften. Einzelheiten sollen hier nicht noch einmal aufgeführt werden. Er selbst betrachtete sich wohl eher auch als (linker) Politiker und ist diesbezüglich ein Herz und eine Seele mit der anderen "Präses" Göring-Eckardt, die ebenso in grün-linke Politik verstrickt ist. So wird wohl kaum einer, der es mit dem Glauben ernst meint, dem Abgang von Herrn Schneider nachtrauern. Es wird ebenso sein wie beim Abgang von Herrn Kock, der ja auch einst Präses der Rheinischen Kirche war und heute vergessen ist. Die beiden zur Wahl stehenden Frauen sollten sich noch einmal selbst prüfen, ob sie den biblischen Maßstäben entsprechen (siehe oben)! Von Frau Bosse-Huber ist wenig bekannt - mir wenigstens nicht, was auch völlig nebensächlich ist. Dass die zweite Kandidatin "Kirchentagspräsidentin" ist, wissen wohl auch die wenigsten. Was mit dem Amt und seinen Einkünften zu verbinden ist, kann man bestenfalls ahnen. Aufgefallen ist mir Frau Ueberschär erstmals, als sie den "messianischen Juden" - also Juden, die ebenso wie wir Christen an den Messias JESUS glauben - nicht einmal einen Info-Stand auf dem vorletzten Kirchentag gestattet hat. Dagegen konnten sich Mohammedaner und Buddhisten, "Pfarrer" Fliege und andere Esoteriker nach Herzenslust dort tummeln. Das geschah sicher in voller Rückendeckung durch die übrigen Kirchenleiter, also auch durch Herrn Schneider. Da Ueberschär eine solche Verweigerung auch für den kommenden Kirchentag ohne Widerspruch seitens der übrigen Kirchenleiter ausgesprochen hat, gehe ich davon aus, dass ihr siebenjähriges (!) Theologiestudium (in Berlin-Ost) trotz Abschluss umsonst war, weil sie einen ganz wesentlichen biblischen Aspekt nicht verstanden hat. Wer einmal ihre vielen Arbeitsschwerpunkte vorher und nachher bei der "Grünen Akademie der Heinrich-Böll-Stiftung" betrachtet, wundert sich, warum diese Theologin nicht doch besser in die Politik gegangen wäre. Im Gegensatz zu Göring-Eckardt - mit der sie ansonsten viel gemeinsam hat - erreichte Ueberschär immerhin einen Studienabschluss und promovierte sogar über das wichtige Thema "Evangelische Jugendarbeit in der SBZ und DDR"! Wie auch immer die rheinische Wahl ausgehen mag, wachrüttelnde geistliche Impulse für die Gesamtkirche sind von dort auch in Zukunft nicht zu erwarten.

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