22. Dezember 2012
Gemeinschaftsprojekt
Die Bibel ist ein Stück „Weltkulturerbe“

Berlin (idea) – Als ein Stück „Weltkulturerbe“ hat der EKD-Ratsvorsitzende, Präses Nikolaus Schneider (Düsseldorf), die Bibel bezeichnet. Wer sie lese und sich in ihr auskenne, „versteht die Welt besser, in der er lebt“, schreibt er in einem Beitrag für die Bild-Zeitung. Anlass ist die kürzlich erschienene Bibel-Edition „Jerusalem“, ein Gemeinschaftsprojekt von „Bild“, der EKD und dem Quadriga Verlag. Schneider zufolge hat der Rat der EKD „außerordentlich gern“ der Bitte zugestimmt, die Übersetzung nach Martin Luther für diese Bibelausgabe freizugeben: „Denn die Lutherbibel ist in Deutschland gleichsam ‚das Original‘, es ist die Textfassung, mit der die Reformation im 16. Jahrhundert startete und die über Jahrhunderte zum Schatz der deutschen Sprache geworden ist.“ Auch heute kennten die allermeisten Menschen noch den Sinn der Redewendung „Man soll die Perlen nicht vor die Säue werfen.“ Zum Titel der Ausgabe schreibt der Ratsvorsitzende, Jerusalem sei für die Christen aller Konfessionen immer in doppelter Weise ein heiliger Ort gewesen: „der jenseitige Himmelsort der Gottesgegenwart, den zu erreichen die fromme Seele erhofft, und das irdische Jerusalem, die Stadt also, die König David im 9. Jahrhundert vor Christus eroberte und zum Zentrum des Judentums über Jahrtausende macht“. Eine besonders wertvoll gestaltete Bibel mit Lithografien von und aus dieser heiligen Stadt sei „eine ebenso schöne wie einleuchtende Ausgabe“.


Ein erneuter Beweis, wes (Un-)Geistes Kind Herr Nikolaus Schneider ist. Überall versucht er und seinesgleichen, GOTT die Ehre abzuschneiden. Aber GOTT ist ein eifernder GOTT, der Seiner nicht spotten lässt. Aus dieser sich selbst und ihre Gutmenschlichkeit feiernden Kirche des 'Anderen Evangeliums' ist der Heilige Geist schon längst ausgezogen, ihr Leuchter vom Altar gestoßen!
@ Leser Nun, Herr Schneider, wird das Luther-Jubiläum nicht vorbereiten - das macht schon Margot Käßmann, die die Bibel modernisiert und in "frauengerechter Sprache" mit herausgegeben hat. Mit Sicherheit hätte das Luther nicht gefallen! Macht aber nichts, die Kirchenleiter heutzutage machen sowieso, was s i e wollen. @ Golf-Variant Es ehrt Sie, dass Sie viel in der Bibel lesen! Es bringt einen jeden voran! Trotzdem braucht man aber auch mal eine gute Hilfe zum noch besseren Verstehen. Deshalb mein Vorschlag, mal den jüdischen-messianischen "Kommentar zum Jüdischen Neuen Testament" von David H. Stern beim Bibellesen zur Hand nehmen. Drei Bände für zusammen 30€ bei Hänssler günstig zu erwerben. David H. Stern 1935 in L.A. geboren, Dr. der Wirtschaftswissenschaften an der Princeton University, fand 1972 zum Glauben an Jeshua den Messias des jüdischen Volkes und des Heilands der Heiden, lebt seit 1979 in Jerusalem und widmet sich seitdem dem Thema, die jüdischen Wurzeln des griechischen Testaments herauszuarbeiten. In Englisch ist bereits auch eine Übersetzung der Tenach (AT) mit Kommentar erschienen. Die deutsche Übersetzung wird sicher bald folgen. Ein wahrer Gewinn für den, der GOTTES WORT liebt und noch besser verstehen und tun will. MfG
Dass Herr Nikolaus Schneider die Bibel als "Weltkulturerbe" einstuft, ist für ihn nur recht und billig. Sie hat 3300 Prophetien, die sich zum größten Teil bereits erfüllt haben, spiegelt damaliges Leben und die Geschichte Israels wider, zeigt uns den Weg zu Gott und ist sein Liebesbrief an uns Menschen. Kein anderes Buch wurde so verfolgt, gehasst, verbrannt und gedruckt oder als "Märchenbuch" bezeichnet wie die Bibel. Bei vielen Menschen steht sie im Bücherregal - und verstaubt. Meine Bibel ist über 40 Jahre alt und vom vielen Lesen schon ganz zerfleddert. Das zeichnet eine Bibel aus.
Lasst die Toten ihre Toten begraben, du aber folge mir nach, spricht Jeshua. Solche Kirchenfürsten sind immunisiert gegen die Wahrheit, und sie geben mit ihren Worten den lebendigen Gott der Lächerlichkeit preis; sie strafen mit ihren Taten das Wort Gottes lügen.
Das muss man zweimal lesen: die Bibel ist "ein Stück Weltkulturerbe". Also so wie der Kölner Dom, die Altstadt von Bamberg oder die Wartburg, eben historisches Menschenwerk, und auch nur "ein Stück" davon. Und ich dachte, die Bibel sei Wort Gottes (Joh. 1,1): "Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort." Aber der EKD-Ratsvorsitzende weiß es offensichtlich besser. Armer Martin Luther, solche Leute bereiten sein Jubiläum vor.