Stellungnahme des Missionswerks Jugend mit einer Mission (JMEM) zum Beitrag „Christliche Missionare: Sterben für Gott?“ im ARD-Magazin Panorama vom 8. Oktober 2009
Im Rahmen des ARD-Magazins “Panorama” wurde am 8. Oktober 2009 ein Beitrag mit dem Titel „Christliche Missionare: Sterben für Gott?“ gesendet, der sich u. a. mit dem Missionswerk Jugend mit einer Mission (JMEM) befasste. Die Leitung von JMEM Deutschland stellt dazu fest:
In dem genannten Panorama-Beitrag wurde durch Auslassungen und Umdeutungen der Eindruck erweckt, dass JMEM eine gewaltbereite Organisation sei, die ihre Mitarbeiter und Kursteilnehmer in verantwortungsloser Weise unzumutbaren Risiken aussetzt. Durch viele Beispiele ließe sich nachweisen, dass das Gegenteil der Fall ist und dass die Werte, an denen sich JMEM ausrichtet, selbstverständlich auf der Grundlage des Evangeliums von der Liebe Gottes in Jesus Christus beruhen.
Die uns unterstellten Absichten entsprechen keineswegs unserer tatsächlichen Tätigkeit und unseren Zielen. In unseren Publikationen kann man nachlesen, wie wir Mission verstehen und wofür wir eintreten. Darüber hinaus stehen wir in enger Zusammenarbeit mit anderen Missionswerken. Der Panorama-Sendebeitrag verschweigt leider, dass wir gemeinsam mit vielen anderen Missionsorganisationen wirksame karitative Hilfe leisten. Wir haben deshalb den Eindruck bekommen, dass die Redakteurinnen, die für diesen Panorama-Beitrag verantwortlich sind, mit einer vorgefassten Meinung einseitig und sogar verzerrend berichten, um den christlichen Glauben zu attackieren. Die Tätigkeit von JMEM wurde hier so dargestellt, als ob JMEM Jugendliche zu gefährlichen Einsätzen im Ausland motivieren oder gar zum Märtyrertod aufrufen wolle. Damit wurden JMEM Absichten und Ziele unterstellt, die JMEM ablehnt, und Aussagen von JMEM in einen verzerrenden Zusammenhang gestellt. Teilnehmer, die für Auslandseinsätze in Frage kommen, werden sorgfältig ausgewählt und dem entsprechend vorbereitet. Unsere Absicht ist es keinesfalls, junge Menschen in Gefahr zu bringen oder sie gar in den Tod zu senden. Unsere Absicht ist es vielmehr, den Menschen die Liebe Gottes weiterzugeben; dies tun wir in Wort und Tat, mit Helfern und Freiwilligen, die beispielsweise bereit sind, unentgeltlich in Flüchtlingslagern zu helfen, Waisenhäuser aufbauen, sich um Straßenkinder kümmern, mit HIV-Infizierten arbeiten usw.
Wir kritisiert an diesem Sendebeitrag, dass unsere Gastfreundschaft missbraucht wurde, als die Reporterinnen sich als „strenggläubige Christinnen“ ausgegeben und in einer Einrichtung unseres Missionswerkes mit versteckter Kamera gefilmt haben. Wir kritisiert an diesem Beitrag vor allem die selektive Darstellung, die – unter Missachtung journalistischer Grundregeln – nicht darauf geachtet hat, wie eine zitierte Aussage gemeint war und ob die betreffende Aussage überhaupt charakteristisch ist und somit eine Aussage über JMEM sein kann. Gerade bei einer so vielgestaltigen Organisation wie JMEM wäre eine differenzierende Darstellung besonders wichtig. Jugend mit einer Mission arbeitet in Deutschland dezentral und gibt Jugendlichen viel Freiraum, sich auszudrücken und sich in vielen Bereichen kreativ zu beteiligen. Dies führt dazu, dass verschiedenste Akzente gesetzt werden. Der Info-Text von Panorama über den Beitrag „Sterben für Gott?“ bezeichnet unser Missionswerk als eine „christlich-fundamentalistische Organisation“. Dies ist eindeutig falsch im Hinblick auf das heute allgemein gebräuchliche Verständnis des Begriffs, mit dem „… Intoleranz, Radikalismus und auch daraus entstehende Gewaltbereitschaft suggeriert werden“ sollen (Wikipedia). Doch auch dann, wenn mit „Fundamentalismus“ eine bestimmte Art der Bibelauslegung oder eine theologische Position gemeint wäre, würde diese Beschreibung unserer Mitarbeiterschaft, die aus unterschiedlichen Konfessionen und Kulturen kommt, nicht gerecht. Aufgrund unserer zahlreichen Veröffentlichungen ist jederzeit nachzulesen, welche theologischen Positionen JMEM tatsächlich vertritt. Der Rat der EKD hatte in seiner Erklärung zur Diffamierung evangelikaler Christen vom 5. September 2009 in Bezug auf den ähnlich ausgerichteten “Frontal 21″-Beitrag vom 4. August 2009 den „undifferenzierte(n) Umgang mit der Kategorie des Fundamentalismus“ kritisiert und als „das Grundübel dieses Beitrags“ bezeichnet.
Gerade vor dem Hintergrund dieser Warnung ist es bedauerlich zu sehen, wie einseitig hier vorgegangen wird. So wurde beispielsweise ein Video, das auf derselben Internet-Seite zu finden ist und das zeigt, wie junge Menschen sich gegen Hunger engagieren, überhaupt nicht erwähnt. Unliebsame Tatsachen, die das Bild vervollständigen würden, werden somit ausgeblendet. Auch der Sektenbeauftragte der Ev. Landeskirche in Sachsen, Pfr. Harald Lamprecht, der JMEM kritisch gegenübersteht, findet es bedauerlich, dass „eine solche Gegenüberstellung keinen Platz in dem ‚investigativen’ Format von Panorama“ habe. Auf dem Panorama-Blog stellt er öffentlich fest: „Mangelndes Wissen und mangelnde Recherche sind es nicht. Da ich an der Entstehung des Beitrages beteiligt war, kann ich das sagen. Ich habe intensiv mit der Redakteurin auch darüber gesprochen, dass die Weitergabe des Glaubens zum Anliegen aller Christen gehört und welche hilfreiche und verantwortungsvolle Aufgabe z. B. die kirchlichen Missionswerke in Zusammenarbeit mit den Partnerkirchen hier leisten. Es wurden auch weitere Interviews mit anderen Personen geführt, die sich ebenfalls in dieser Weise geäußert haben.“ (Quelle: panorama-Blog, Nr. 78; URL: http://panorama.blog.ndr.de/2009/10/08/christliche-missionare-sterben-fur-gott/ – Abrufdatum: 9.10.2009)
Wir könnten eine ganze Reihe ähnlicher Punkte nennen, die belegen, dass diese Darstellung von JMEM mit gutem Journalismus, der im öffentlichen Interesse berichtet, nichts zu tun hat, und von der Wirklichkeit weit entfernt ist.Jugend mit einer Mission Deutschlandverband e. V.
1. Vorsitzender: Frank Bauer, Schlossgasse 1, 86857 Hurlach
Eintragung: Amtsgericht Augsburg VR 40669)


[...] Die ganze Presseerklärung gibt es hier: http://www.idea.de. [...]
Gut, dieser Beitrag. Er sollte aber unbedingt in den Blog von Panorama eingestellt werden. Ich habe mich dort einige Male, mit vollem Namen, “eingemischt”. Leider haben wohl zu viele Christen schon Angst, ihre Meinung zu sagen. Allerdings sind in dem Blog dort wirklich gute Beiträge. Habe auch den vom Sektenbeauftragten gelesen. Finde gut, daß er sich da einmischt. Aber vielleicht eher offen. Oder ist das doch zu viel verlangt?
Einen gesegneten Sonntag wünsche ich allen.
Wäre es jetzt nicht endlich einmal angebracht, dass Bischöfin Jepsen und der Sektenbeauftragte der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens, Pfr. Harald Lamprecht, sich zur Wehr setzen würden! Ich wurde einmal in ähnlicher Weise missbraucht, hatte es jedoch rechtzeitig bemerkt und konnte durch vollen Einsatz aller rechtlichen Mittel (und voller Unterstützung von energischen Rechtsberatern) gerade noch verhindern, dass der mich betreffende Beitrag gesendet wurde. Wolfgang Polzer hat doch ähnliche Erfahrungen gesammelt. Ich habe nach der Ausstrahlung der Sendung sofort Frau Jepsen geschrieben.
Wann stehen endlich die Betroffenen mit Unterstützung aller zur Verfügung stehenden Mitteln gegen solch einen perfiden Journalismus auf. Solange jedoch einige in den christlichen Reihen sich die Hände reiben und sich heimlich freuen, wird diese Form der Berichterstattung nicht aufhören. Juden und Muslime lassen sich so etwas jedenfalls nicht gefallen. Johannes H.
Auffallend ist, dass die Pressemitteilung von “Jugend mit einer Mission” nur in Teilen der Wahrheit entspricht. Der Blog-Eintrag von Harald Lamprecht etwa wird in der JMEM-Presseerklärung völlig falsch zitiert. Wenn man einmal auf die Panorama-Seite klickt, findet man dort folgenden Eintrag von Lamprecht:
“Ziel des Beitrages ist es, eine kritische Auseinandersetzung speziell mitden Methoden von Jugend mit einer Mission Herrnhut anzustoßen.
Leider fehlt in ihm das Gegenüber: Aussagen darüber, wie die Mehrheit der Christen Mission in positiver Weise versteht und wie sich die Praxis in anderen christlichen Missionswerken von Jugend mit einer Mission Herrnhut unterscheidet. Dadurch kann der falsche Eindruck entstehen, der Beitrag wolle christliche Mission generell angreifen.
Woher kommt das? Mangelndes Wissen und mangelnde Recherche sind es nicht. Da ich an der Entstehung des Beitrages beteiligt war, kann ich das sagen. Ich habe intensiv mit der Redakteurin auch darüber gesprochen, dass die Weitergabe des Glaubens zum Anliegen aller Christen gehört und welche hilfreiche und verantwortungsvolle Aufgabe z.B. die kirchlichen Missionswerke in Zusammenarbeit mit den Partnerkirchen hier leisten. Es wurden auch weitere Interviews mit anderen Personen geführt, die sich ebenfalls in dieser Weise geäußert haben.
Offenbar hat eine solche Gegenüberstellung keinen Platz in dem „investigativen“ Format von Panorama. Das ist bedauerlich, denn dadurch wird die eigentliche Intention verschüttet, wie manche Reaktionen in diesem Blog zeigen. Die Verständigung darüber, welche Formen der Weitergabe des Glaubens hilfreich sind und welche dem Anliegen christlicher Mission eher schaden, weil sie nicht die notwendige Sensibilität mitbringen und mit militanter Sprache einen Rückfall in kolonialistische Denkweisen dokumentieren, darf aber nicht ausfallen.”
Vergleichen wir das doch mal mit der Pressemitteilung von JMEM. Dort wird Harald Lamprecht im vorletzten Absatz zitiert:
“Gerade vor dem Hintergrund dieser Warnung ist es bedauerlich zu sehen, wie einseitig hier vorgegangen wird. So wurde beispielsweise ein Video, das auf derselben Internet-Seite zu finden ist und das zeigt, wie junge Menschen sich gegen Hunger engagieren, überhaupt nicht erwähnt. Unliebsame Tatsachen, die das Bild vervollständigen würden, werden somit ausgeblendet. Auch der Sektenbeauftragte der Ev. Landeskirche in Sachsen, Pfr. Harald Lamprecht, der JMEM kritisch gegenübersteht, findet es bedauerlich, dass “eine solche Gegenüberstellung keinen Platz in dem ‘investigativen’ Format von Panorama” habe.”
Der Pressemitteilung zufolge bedauert Lamprecht also, dass eventuell entlastende Tatsachen über JMEM (ein Video, in dem sich junge Menschen gegen Hunger engagieren) nicht in dem Panorama-Beitrag zu sehen sind. Tatsächlich hat er sich im Panorama-Blog allerdings ganz anders geäußert: Da bedauert er, dass ANDERE Missionswerke, DEREN Missionspraxis positiv zu beurteilen ist, bei Panorama nicht vorkommen, und deswegen CHRISTLICHE MISSION INSGESAMT zu schlecht wegkommt.
Was die weitere Debatte betrifft, aber noch eine Anmerkung. Ich denke, auch idea sollte sich an den Bibelvers “Prüfet alles, und behaltet das Gute” halten. Das heißt, dass man überzogene Medienkritik gegen die evangelikale Szene, wie sie von Panorama und Frontal 21 betrieben wird, selbstverständlich mit voller Kraft abzuwehren hat. Das heißt aber auch, dass man sehr wohl hingucken sollte, warum immer die gleichen Organisationen im evangelikalen Lager angegriffen werden – und sich gegebenenfalls von manchen Gruppen distanzieren muss. Es heißt ja gerade nicht: “Prüfet alles und behaltet die, die sich selber evangelikal nennen.”
Angesichts der oben analysierten Pressemitteilung von Jugend mit einer Mission ist für mich die Sache jedenfalls klar. Dieses Werk verstößt gegen das 8. Gebot, in dem es etwa Harald Lamprecht falsch zitiert. Eine Missionsarbeit aber, die auf Lügen gründet, wird nie Früchte tragen. Sie ist unbiblisch, und dient nicht dem Herrn.
Mein Mann hat auch an Frau Bischöfin Jepsen geschrieben – bisher ohne Antwort. Ich nehme an, daß irgendwann ein allgemein gefasster Brief an alle kommt.
Idea sollte vor allem mal die Antwort der Redakteurin im Blog lesen. Da “fällst de um”: Nur wenige kritische Stimmen und die meisten zustimmend. Da ist doch klar: hier wird überhaupt kein Wert auf Wahrheit gelegt. Bei Frontal21 genau so.
Ich frage mich, ob auch die führenden Leute in der Ev. Allianz in einem solchen Blog schreiben.
Was ich allerdings auch befremdlich findet: da kommen drei Frauen zu JMEM und keiner merkt, daß sie schauspielern und erzählt noch Internes.
Auf jeden Fall sollte man in jedem Missionswerk Leute haben, die mit einigen Fragen wissen, wes Geistes Kind wer ist. Natürlich sollten wir offen sein und eigentlich nichts zu verbergen haben. Aber solche Leute haben längst ihren Report fertig uns suchen noch ein paar passende “Bildchen” dazu. Die Texte zu den Bildern sind übrigens “nach Gedächtnisprotokoll” nachgesprochen. Was halten wir bitte davon?
Laßt uns füreinander einstehen, auch wenn ich nicht verschweigen will, daß es durchaus in dem einen oder anderen Werk Dinge gibt, die ich nicht so unterstützen würde. Aber hier werden ja auch die Ev. Allianz und sogar die EKD angegriffen. Und die evangelische Kirche wird zur Umkehr aufgerufen. Zu welcher? Einfach toll!
Ich stimme Bornholmer im wesentlichen zu und darf auf den wikipedia-Eintrag und insbesondere die dort stehenden Links verweisen: http://de.wikipedia.org/wiki/Jugend_mit_einer_Mission
Hinter dem Fernsehbeitrag steckt, was leider wenigen bewusst zu sein scheint, eine ziemlich gemeine Strategie, die drei Absichten hat (wobei ich nicht beurteilen kann, inwieweit es sich wirklich um Absichten handelt). Darüber sollten wir uns bewusst sein:
1. Schulterschluss mit anderen Medien. “Frontal 21″ wird in Schutz genommen, wodurch die Medien als Einheit auftreten und größere Überzeugungskraft entfalten wollen.
2. Spaltung der Evangelikalen von der EKD. Die EKD wird in dem Beitrag massiv unter Druck gesetzt, um ihre Solidarität mit den Evangelikalen aufzugeben. Man stellt bewusst gesellschaftlich nicht akzeptierte Missionspraktiken dar, um die Kirche wieder auf die eigene Seite zu ziehen. Schließlich will sie ja gesellschaftsrelevant bleiben und nicht im Zusammenhang mit Fundamentalismus gesehen werden.
3. Spaltung der Evangelikalen untereinander (meines Erachtens der gefährlichste Punkt). Den Redakteuren dürfte durchaus bewusst sein, dass die Evangelikalen nicht eine homogene Gruppe darstellen, sondern dass es auch innerhalb der Bewegung Unterschiede und damit Konfliktpotenzial gibt. Der seit 100 Jahren bestehende Riss zwischen Konservativen und Pfingstlern wird dadurch erneut aufgerissen, dass man sich auf die noch immer nicht ganz akzeptierten Charismatiker konzentriert. Die klassisch Evangelikalen werden vor die Wahl gestellt, ob sie sich zu JMEM stellen und damit der medialen Verächtung preisgeben oder ob sie weiter Zuflucht bei der EKD suchen, um akzeptiert zu bleiben. Die Aussagen von Herrn Baake lassen mich befürchten, dass die Evangelikalen zweiten Weg gehen; also die Einheit derer aufgeben, die sich klar zum Missionsauftrag Jesu bekennen. Ist denn das gesellschaftliche Ansehen so wichtig, dass man sich von gleichgesinnten (wenn auch anders praktizierenden) Geschwistern abgrenzt? Ist es nicht gerade in solchen Zeiten wichtig, dass Christen zusammenhalten und Einheit demonstrieren?
@Bornholmer: Sie haben recht, “das Gute behaltet”. Wollen Sie im Ernst eine Organisation als unbiblisch abstempeln, nur weil ein Vertreter von ihr sich Ihrer Meinung nach nicht gänzlich korrekt verhalten hat? Sie sollten nicht vergessen, dass JMEM seine Arbeit ganz auf der Basis des biblischen Evangeliums gründet. Wenn Sie mit manchen Praktiken der Organisation nicht einverstanden sind, dann sollten Sie dennoch “das Gute behalten”.
Im Übrigen gehen auch Sie nicht korrekt mit dem Zitat Lamprechts um: Nicht JMEM als Ganzes wird kritisiert, sondern JMEM Herrenhut. Da der Filmbeitrag sich nur mit dieser Basis beschäftigt und jede JMEM-Basis relativ eigenständig ist, ist diese Unterscheidung wichtig. Wenn Sie schon so sehr auf Details achten …
@Taimou
Es ist schön, dass sich immer wieder Charismatiker auf die Einheit der Christen berufen, wenn sie angegriffen werden. Nur dass das überhaupt nicht zur Praxis von JMEM passt, wie man etwa an der Gründungsgeschichte des Zentrums in Herrnhut sehen kann. Damals siedelte man sich auf Kosten einer anderen evangelikalen Bewegung dort an, nämlich der pietistischen Herrnhuter Brüdergemeine – schon vergessen?
Ich persönlich denke, dass Differenzierungen auch innerhalb der evangelikalen Szene wichtig sind. Nicht, um in der Öffentlichkeit gut da zu stehen, sondern weil uns die Bibel explizit vor Schwärmern und falschen Propheten warnt (die im Ernstfall übrigens auch immer behaupten werden, dass sie ihre Arbeit ganz auf der Basis des Evangeliums begründen).